Einfach mal machen

In letzter Zeit fiel mir auf, dass mich mein Leben ganz schön anödet. Jeden Tag bestimmt ein ähnlicher Rhythmus, viel zu viele Verpflichtungen, Kompromisse und Langeweile. Viel zu wenig Spontaneität, Abenteuer und erste Male. Wie konnte das passieren? Nach meinem Neustart im letzten Jahr hatte ich so viel Schwung, Selbstvertrauen und Ideen. So viel Aufgeschobenes wollte ich endlich erleben.

Stattdessen habe ich mich nach und nach mehr in meine Komfortzone verzogen, den inneren Schweinehund immer öfter gewinnen lassen. Für jede neue Idee habe ich ganze Steinbrüche gefunden, die ich mir selbst in den Weg legen konnte. Finanzen, das Risiko, Wechseljahre, familiäre oder berufliche Verpflichtungen und überhaupt können alle anderen das sowieso viel besser. Es gibt genug Ausreden um sich nicht aufraffen zu müssen. Kennt jeder, oder?

Und dabei standen mir nur zwei Dinge wirklich im Weg: ausgeprägte Faulheit und fehlender Mut. Ganz ehrlich, ziemlich dumm. Früher habe ich viel öfter einfach mal meine Segel gen unbekannte Gewässer gesetzt und gemacht wonach mir der Sinn stand. Manchmal habe ich mir ein blaues Auge geholt oder negative Erfahrungen gemacht. Aber hey, für eine lustige Anekdote war es immer gut.

sardinien

Ich will neues sehen, erleben und lernen. Und statt lahmer Ausreden gibt es jetzt den Willen, der bekannterweise ja auch die Wege findet. Mich herausfordern statt mich zurückzuziehen.
Und einen ersten Erfolg gibt es ja auch schon zu verzeichnen – diesen Blog. Geht doch. Tschüss, Komfortzone!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s